ZdK-Präsident Sternberg: Geht doch! Der synodale Weg ist möglich.

"Die Trierer Diözesansynode ist mit einem wegweisenden Dokument zum Abschluss gekommen.(...)

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Diözesansynode in Trier bekräftigt der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, das Wort von Bischof Dr. Stephan Ackermann: "Synode geht!":

"Die Trierer Diözesansynode ist mit einem wegweisenden Dokument zum Abschluss gekommen. Die Umsetzung ist nun Sache der ganzen Kirche von Trier. Auch andere Diözesen sollten den synodalen Weg weiter gehen. Trier hat gezeigt, dass, auch im Rahmen des geltenden Kirchenrechts, Diözesansynoden Sinn machen“, so der ZdK-Präsident.

„Es ist aber an der Zeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen für landesweite Synoden zu verändern, damit auch bundesweite Synoden wieder mit Aussicht auf Erfolg durchgeführt werden können", forderte Sternberg.

Der vierfache Perspektivwechsel, den die Synode vorschlage, sei auch für andere Diözesen bedenkenswert. "Wichtig ist, dass die Synode auch Abschiede und Spannungen anspricht." Es sei unverzichtbar, innezuhalten und manche "Unterbrechung" zu wagen. "Das gilt nicht nur für Trier, nicht nur für die Diözesen, sondern auch für viele von uns."

Ein sehr wichtiger Punkt bestehe darin, dass die gravierenden Veränderungen in der pastoralen Organisation in Absprache mit den Betroffenen, das heißt auf Augenhöhe mit den Laien und dem pastoralen Personal auf Gemeindeebene, vereinbart würden. "Nicht minder wichtig ist für mich die Aufforderung und Herausforderung, dass die Gläubigen ihr Taufbewusstsein entwickeln, ihre Charismen entdecken und sich mit ihnen in das Leben der Kirche von Trier einbringen", so der ZdK-Präsident.

Pressemitteilung “ZdK-Präsident Sternberg: Geht doch! Der synodale Weg ist möglich.” als PDF

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